Gemini VII 2390

Oberflächenanalysator:

Die Oberflächenanalysatoren der Serie Gemini VII 2390 von Micromeritics liefern schnell und zuverlässig präzise und wiederholbare Oberflächen- und Porositätsergebnisse. Die niedrigen Kosten, Schnelligkeit, einfache Bedienung, Zuverlässigkeit und Robustheit haben Gemini in Laboratorien weltweit zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der Forschung und Qualitätskontrolle gemacht.

Merkmale:

Einzigartige Bauweise:

Das Geheimnis der einzigartigen Fähigkeiten von Gemini liegt in der innovativen Verwendung von Proben- und Ausgleichsröhrchen. Diese Röhrchen sind in jeder Hinsicht identisch, auch hinsichtlich der thermischen Umgebung. Die Proben- und Referenz-Reservoirs sind wie die dazugehörigen Röhrchen physikalisch identisch und werden zunächst mit dem gleichen Druck beaufschlagt. Während einer Analyse wird der Differenzdruck zwischen den Reservoirs überwacht. Mit dieser Gleichtakttechnik wird sichergestellt, dass der Differenzdruck ausschließlich auf die Adsorption durch die Probe zurückzuführen ist und nicht auf Faktoren, die während der Analyse zu Schwankungen des Freiraums führen.
  • Die Windows-Version umfasst leicht nachvollziehbare Installationsvideos und Systemverifizierungstests, um eine optimale Leistung und Zuverlässigkeit sicherzustellen. Anleitungsvideos bieten Anweisungen zum Analysatorbetrieb auf dem Bildschirm.
  • Die patentierte Doppelrohrkonstruktion hebt Freiraumfehler auf, die durch Temperaturschwankungen oder eine anfängliche Fehlmessung des Freiraums verursacht werden.
  • Ermöglicht Messungen in kleinen Oberflächen, ohne Krypton zu erfordern. Dies wird erreicht, indem Freiraumfehler weitgehend eliminiert werden, die üblicherweise zur Begrenzung von statischen volumetrischen Systemen geführt haben.
  • Beschleunigt die Abgabe des Analysegases, da die Probennahme die Geschwindigkeit steuert, mit der das Gas zur Probe geleitet wird. Das Ergebnis ist ein Oberflächenanalysator, der so schnell ist, wie es die Adsorption erlaubt.

  • Die Verwendung eines Servoventils zur Steuerung des Gasdurchflusses in das Probenröhrchen gewährleistet, dass der Solldruck genau und ohne Drucküberschreitung erzielt wird.
  • Drei verschiedene Softwaresteuerungen zur Auswahl: integrierte Software mit einer Tastatur, über die der Gemini VII ohne einen externen PC betrieben werden kann, Betriebssystem Windows XP oder Vista oder die Option Gemini VII confirm™ 21 CFR Part 11.

Vorteile:

  • Geringe Kosten
  • Systemverifizierungstests
  • Vollautomatischer Betrieb
  • Messung von Materialien mit geringer Oberfläche ist möglich
  • Tastatur- oder computergesteuert mit Windows-Software
  • Wahl des Analysemodus (Scan oder Äquilibrieren)
  • Keine Drucküberschreitung
  • Gleichtaktablehnung von Auswirkungen von Freiraumfehlern
  • Keine Thermodiffusionsfehler
  • Optionale Dewargefäße aus Edelstahl
  • Software-Option für 21 CFR Part 11
  • IQ-/OQ-Validierungsdienst (optional)

  • Hoher Durchsatz – bis zu vier Geminis können mit einem Computer betrieben werden

Gemini VII 2390 Brochure
Gemini VII 2390 Specifications

Technischer Überblick:

Der Gemini von Micromeritics verwendet eine statische, volumetrische Technik mit adaptiver Geschwindigkeit. Es handelt sich um die erste Gassorptionsmethode, bei der die Geschwindigkeit, mit der Gas auf die Probe strömt, an die Geschwindigkeit angepasst wird, mit der das Gas adsorbiert wird. Jeder Druckpunkt darf sich äquilibrieren, bevor der nächste Punkt aufgenommen wird. Der Gemini verfügt über zwei Gasreservoirs, die mit gleichen Volumen des gewünschten Adsorptivs befüllt werden, in der Regel mit Stickstoff. Aus den Reservoirs wird über ein Servoventil, das auf die Adsorptionsgeschwindigkeit reagiert, Gas in die Probe und die Ausgleichsröhrchen gegeben. Ein Druckaufnehmer überwacht den Druck innerhalb des Probenröhrchens. In einem herkömmlichen Analysesystem nach der Methode “Dosieren und Warten” sinkt der Druck im Probenröhrchen nach jeder Dosis, weil die Probe Gas adsorbiert. Dies ist nicht der Fall beim Gemini. Hier bringt der Druckaufnehmer ein schnell reagierendes Servoventil dazu, den Gasstrom zum Probenröhrchen so zu vergrößern oder zu verkleinern, dass während der Adsorption ein konstant ausgeglichener Druck innerhalb des Probenröhrchens gehalten wird. Der Druckaufnehmer, der zwischen dem Proben- und dem Ausgleichröhrchen liegt, erkennt jede Druckdifferenz zwischen den beiden Röhrchen und steuert ein anderes Servoventil so, dass es den Druck innerhalb des Ausgleichsröhrchens anpasst, damit alle Druckunterschiede aufgehoben werden. Ein dritter Druckaufnehmer überwacht den Druck zwischen den beiden Reservoirs, um die Mengendifferenz des Gases zu bestimmen, wobei die Differenz die Menge des auf der Probe adsorbierten Gases bedeutet. Durch diese Methoden zur Dosierung und Bestimmung von Mengendifferenzen kann der Gemini die Adsorptionseigenschaften genau bestimmen, mit einer Geschwindigkeit und einer Empfindlichkeit, die von anderen statischen volumetrischen Instrumenten unübertroffen sind.

Drei Modelloptionen:

Gemini VII 2390a

Ideal zur schnellen und genauen Bestimmung von Oberflächen durch Einpunkt- und Mehrpunkt-BET- und Langmuir-Methoden. Bietet außerdem Standardmethoden für das Gesamtporenvolumen, die Mikroporenanalyse durch die t-Methode und vieles mehr. Die Möglichkeit zur Bestimmung der statistischen Schichtdicke (STSA) von Rußen ist ebenso miteingeschlossen (siehe ASTM D 6556, ASTM D 3765, ISO/DIS 18852.2 oder ISO/CD 4652-2/3).

Gemini VII 2390p

Liefert zusätzliche Präzision durch den Zusatz eines Sättigungsdruck- (P0-)Rohrs, durch das das System während einer Analyse kontinuierlich den Sättigungsdruck des Adsorptivs überwachen kann. Mit dieser Designfunktion ist eine schnelle Messung der Adsorptionsisotherme bis Sättigungsnähe sowie die Bestimmung der Porengrößenverteilung möglich.

Gemini VII 2390t

Verfügt über alle Funktionen des 2390p, einschließlich des P0-Rohrs, und hat zusätzlich noch ein größeres Dewargefäß sowie längere Probenröhrchen für erweiterte Analysen. So ergibt sich die zusätzliche Möglichkeit, den gesamten Prozess der Adsorption-Desorption zu messen. Mit diesem Datensatz kann man eine BJH-Analyse durchführen oder die Dollimore-Heal-Porengrößenverteilung mit bis zu 1000 Datenpunkten bestimmen.